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Die Maastricht-Studie

Die Maastricht-Studie ist eine wissenschaftliche Studie der medizinischen Fakultät der Universität Maastricht. Sie fand vor mehr als einem Jahrzehnt unter der Leitung von u. a. dem Rheumatologen Prof. Dr. Sjef van der Linden statt. Die Studie wurde damals eingerichtet und eingesetzt, um zu untersuchen, ob Therapien in Kombination mit individuellen Übungen und Gruppentherapie bei Rheumapatienten vorteilhaft wirken.

Über die Maastricht-Studie wurde in 2001 umfangreich im führenden medizinischen Magazin Arthritis Care & Research, Ref: 45: 430-438, 2001, publiziert.

Zwei Gruppen von Patienten nahmen bei dieser Studie an zwei Standorten an einem dreiwöchigen Therapieprogramm nach dem Ansatz von Dr. Nico Wolter teil. Eine dieser Gruppen absolvierte das Programm in Bad Hofgastein, einschließlich Therapie in den Gasteiner Heilstollen.
Die Ergebnisse dieser beiden Gruppen von Patienten wurden mit den Ergebnissen der Patienten aus einer sogenannten Kontrollgruppe, die „zu Hause" ihrer üblichen Rheumatherapie und Medikationsprogramm verfolgt hatte, verglichen.

Die Studie ergab, dass durch das Absolviere des dreiwöchigen Programms im Vergleich zur Kontrollgruppe, ein erheblicher Mehrwert für Rheuma-Patienten auftrat.

Dieser Mehrwert betraf:

  • Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit
  • Mehr Mobilität
  • Energetische Verstärkung (weniger müde, etc.)
  • Mehr Belastbarkeit
  • Weniger Schmerzen
  • Weniger Entzündung
  • Weniger Medikamentenkonsum
  • Weniger Ausfallzeiten wegen Krankheit
  • Verbesserung der Lebensqualität

Dieser Mehrwert erwies sich für die Patientengruppe von Bad Hofgastein am deutlichsten. Auch hielt dieser Mehrwert für diese Patientengruppe mit einer durchschnittlichen Dauer von neun Monate mit Abstand am längsten von allen Gruppen an.